| Liebe Liebende |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||
Seite 1 von 2 Das Geschäft mit dem Valentinstag spaltet Jahr für Jahr die kaufende Nation in zwei Lager. Die einen verweigern das terminierte Lieben und Schenken. Die anderen überlegen, wie sie am Tag der Liebenden etwas ganz Besonderes veranstalten können. Gerne mit fantasievollen kleinen bis größeren Liebesbeweisen, die nicht die Welt kosten; dem geliebten Wesen aber dieselbe symbolisch zu Füßen legen.
Dabei unterstützen wir euch lustvoll mit originellen bis traditionellen Geschenktipp in unserem Buchshop und im Shoppingcenter. www.lifestylebiz.de/content/blogsection/15/62/ Lasst euch inspirieren und informieren: über Sitten, Gebräuche und den Ursprung des Liebesspektakels, das eigentlich ganz anders geplant war:-) Oder wisst ihr, was für ein Heiliger dieser Valentin eigentlich war? Der Bischof und das Liebesorakel Böse Zungen behaupten, dass wir alle christlichen Feste zum Kaufrausch Event umgestalten. Ihr Liebenden seht das netterweise oft anders und freut euch über jeden Anlass, die Liebe zu zelebrieren. Und mal so ganz unter uns: wer von uns freut sich nicht über die Rose, das kleine Schokoherz, die Rosenblätter oder Liebesperlchen, die den morgendlichen Frühstückstisch schmücken? Und wem verdanken wir das alles? Dem guten Valentin, der laut überlieferter Sage, als christlicher Märtyrer starb. Der Heilige liegt heute in der bayerischen Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg begraben. Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni. Seine Geschichte ist aber alles andere als von Gestern. Er traute einige Verliebte christlich. Darunter auch Soldaten, die nach damaligem kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Alle Ehen, die von ihm geschlossen wurden, waren glückliche Ehen. Erinnert uns das an die armen Hascherln, die bis heute nicht heiraten sollen? Priester, die ihre Lieben und Kinder verstecken müssen? Lesbische Paare, die immer noch gegen die Gesellschaft anrennen müssen, wenn sie auch ganz offiziell zusammen sein wollen? Schade, dass es heute nicht noch ein paar tapfere Christenmänner gibt, die Valentin nachahmen. Aber auch irgendwie verständlich. Der Gute wurde auf Befehl des Kaisers Claudius II. am 14. Februar 269 enthauptet. Also feiern wir Liebenden auch mit dem 14. Februar seinen Todestag.
Sucht euch einfach aus, welchen Anlass ihr eurem Tag der Liebe zugrunde legt. Ein paar zusätzliche Gründe folgen. Ausgelost, ausgeführt, verführt Das römische Fest Lupercaloa hatte auch einen recht "fruchtbaren" Brauch. Junge Männer zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen noch unverheirateter Frauen standen. Die so zusammengelosten Paare gingen miteinander aus und verliebten sich mit etwas Glück ineinander.
Als Gegenmaßnahme schenkten die Ehemännner ihren Frauen an diesem Tag Blumen. Und so mischte sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers. Die Blümchen und Geschenke ernten wir:-)
Ihr wollt mehr wissen? Gerne, dann folgt uns nach China und Japan. |
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Das Geschäft mit dem Valentinstag spaltet Jahr für Jahr die kaufende Nation in zwei Lager. Die einen verweigern das terminierte Lieben und Schenken. Die anderen überlegen, wie sie am Tag der Liebenden etwas ganz Besonderes veranstalten können. Gerne mit fantasievollen kleinen bis größeren Liebesbeweisen, die nicht die Welt kosten; dem geliebten Wesen aber dieselbe symbolisch zu Füßen legen.
Eine Erweiterung der Sage bringt den Todestag Valentins mit dem römischen Fest Lupercalia zusammen, das auf den 14. Februar fiel. Es war der Feiertag der röm. Göttin Juno, der Frau des Jupiter und Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.
Eine Art altertümliches Blind Date, dass auch gerne mit Sex endete. Klar, dass so ein Umgetriebe den Moralaposteln unter den römischen Aristokraten ein Dorn im Auge war. Vielleicht waren sie auch schlicht neidisch?