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Kühlschränke an Eskimos verkaufen
Geschrieben von Inca Vogt   
ImageSchlüssellochblick in unseren Kreativtower:

 

Kühlschränke an Eskimos verkaufen ist eine Aufgabe, die gerne als Prädikat für besonders findige Verkäufer vergeben wird.

Im Kreativtower unseres Hotels haben wir mit dieser Aufgabe klassische Brainstormingmethoden aufs Virtuelle übertragen.  

Mit erstaunlichen Erfolgen und überraschenden Ergebnissen. Brainstorming im Virtuellen verläuft allerdings etwas anders als im realen Gegenüber.  

Wie es am besten funktioniert und zu Ergebnissen der gewünschten Art führt? Mehr dazu in unseren Trainingsräumen und an dieser Stelle zum Reinschnuppern. 

http://www.lifestylebiz.de/wbb2/thread.php?threadid=592

ImageWenn man sich nicht live gegenüber sitzt und nur mit Wortbildern eine Aufgabe vermitteln kann, muss diese besonders genau illustriert werden. Also begab ich mich als Meetingleiterin selbst in die Rolle der Inuitfrau und schilderte ein entsprechendes Aufgabenszenario als Ausgangsbasis. Schmunzelfaktor ausdrücklich erwünscht! 

Ausgangssituation: Stellt euch vor, ich bin eine typische Eskimofrau. Mit welchen guten Argumenten verkauft ihr mir einen Kühlschrank? Ich wohne natürlich im Iglu, nicht in einer beheizten Hütte. Strom habe ich wahrscheinlich keinen. Daher muss auch diese Grundvoraussetzung erst einmal geschaffen sein. Sie ist Teil der ersten Aufgabe an die kreativen Mitdenker. Wie bekommen wir Strom ins Iglu? Beispielhafte Vorgabe: Herr Inuit sollte vielleicht motiviert werden, diesen per Trimmrad zu erzeugen. Wie motivieren wir ihn?  

Bedingungen: Jede Lösung zählt, bekommt einen Punkt und darf weiter gedacht werden. Meckern ist tabu und wird ignoriert oder weggeschnitten. Nur Konstruktives bleibt stehen.  

Aufgabe 1: Herr "Inuit/Eskimo" braucht Motivation zwecks Stromerzeugung. Bitte Motivationsvorschläge ersinnen, die Herrn Inuit z. B. ermuntern, sich aufs Strom erzeugende Fitnessfahrrad zu setzen. 

Aufgabe 2: Wozu braucht man im eisigen Winter einen funktionierenden Kühlschrank? Welche Kaufmotive gibt es für Herrn und Frau Inuit im privaten Haushalt?

Aufgabe 3: Gibt es Geschäftsideen, die unseren Kühlschrankabsatz vervielfachen? Welche?

Erste Lösungen:

1) Motive für Herrn Inuit: Die männliche Konkurrenz im Inuitdorf schläft nicht. Waschbrettbauch ist In. Wer auf sich hält und Frau Inuit behalten will, setzt sich aufs Trimmrad und bleibt auch für ehe-erhaltende Übungen fit.

Er kann auf dem Trimmrad für das neue Tretschlittenmodell trainieren und die richtige Beinhaltung und Tretrichtung üben.

2) Kaufmotive für den Kühlschrank: Aufrüsten für die künftige Polerwärmung - weniger Eis und Schnee! - Die heimische Eiserzeugung im Gefrierfach des Kühlschrankes ist fürs Überleben nötig.

Zugegeben, bei diesen ersten Lösungen überwog das Schmunzeln. Die Methode selbst war auf die Weise leicht verfeinerbar und brachte auch zunehmend praktikable Lösungen.  

Mehr und weitere interessante, umsetzbare, lustige bis bedenkenswerte Lösungen in unserem Kreativtower, in dem wir viele weitere echte Fallbeispiele in kreativen Lösungsrunden bearbeiten. Zum Beispiel die Markteinführung eines neuen Schokoladenprodukts, dass es in dieser Form noch nicht gibt. Naschkater, Naschkatzen und alle, die wissen wollen, wie eine Produktvision Beine bekommt, sind herzlich willkommen. Check in erforderlich.

http://www.lifestylebiz.de/wbb2/thread.php?postid=14405#post14405

 

 

 

 
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