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Typische Diät-Irrtümer
Geschrieben von Inca Vogt   

mango.traube10 Kilo in einem Monat weniger? Pro Tag mindestens ein Pfund abnehmen? Die Diätversprechen sind verlockend. Und sie sind gespikt mit zahlreichen Diät-Irrtümern. 

Hütet euch vor allem, was Wunder verspricht. Vor allem vor Blitz-Diäten. Die kosten am Ende viel Zeit und Frust. Und sie bringen nichts. Tatsache ist, nur wer mehr Kalorien verbrennt als er am nächsten Tag isst, nimmt auch ab. Doch es kommt auch darauf an, was man isst. Darum lasst uns Diät Irrtümer ausräumen und vermeiden, was zum Jo-Jo Effekt führt. 

Blitz-Diäten machen schlank

Blitzdiäten versprechen beeindruckende Pfundverluste. Dabei wird die Energiezufuhr meist unter 1.200 kcal täglich heruntergefahren. Klar, da nimmt man blitzartig ab. Aber mit derart niedrigen Energiemengen bekommt der Körper nicht alle notwendigen Nährstoffe und man wird kaum satt. Die Folge: Der Körper stellt auf Fastenzeiten und fährt den Stoffwechsel herunter, um mit der knappen Energie aus zu kommen. Deshalb schwinden auch die Anfangserfolge bei diesen Diäten. Der Körper merkt sich auch über die Diätzeit hinaus, dass er auf "Fastenzeit" umgestellt ist.

Man isst also wieder zunehmend normal, während der Körper auch diese normalen Mengen so auswertet, als müsse er darben. Der Stoffwechsel läuft weiter auf Sparflamme, das Körpergewicht schnellt in die Höhe. Der berühmt, berüchtigte Jo-Jo-Effekt zeigt sich von seiner üblen Seite. Die Waage zeigt womöglich mehr und mehr Gewicht - nach jeder neuen Diät. 

Leckereien sind verboten

Verbotenes ist immer verlockend. Zuerst verkneifen wir es uns, um dann doppelt zuzuschlagen. So funktionieren wir nicht. Viel klüger ist es, die eine oder andere Nascherei auch in die gesunde Diät zu integrieren. Aber vielleicht sollte man sie ein wenig variieren und auf leichte Sorten umsteigen wie mit unseren Frubetta Eisvorschlägen. Ebenso clever ist das strengere Rationieren. Einfach nur noch kleine Mengen der Lieblingsschokolade zu Hause horten und ganz langsam und bewusst weniger davon genießen. 

Light-Produkte helfen beim Abnehmen

Mit energiereduzierten Light-Produkten kann man tatsächlich Kalorien sparen. Aber sie sollten bewusst im Speiseplan integriert sein. Auch hier lauert auch eine tückische Diätfalle. Light-Produkte können zum Beispiel zum mehr Essen verführen können. Und zwar nicht nur bei uns Menschen. Selbst meine niedliche - aber etwas kräftige Katze - gönnte sich zu Diätzeiten vom Light Futter einen Zuschlag mehr als üblich. Austricksen funktioniert also nicht in jedem Fall.

Für uns, die wir Etiketten lesen können, ist es allerdings auch einfacher. Wir können nachlesen was  „Light“ oder „leicht“ bedeutet. Der Kalorien-, Fett- und Kohlenhydratgehalt eines Produktes ist meist auf der Verpackung angegeben. 

Das Idealgewicht ist ideal

Früher wurde das Idealgewicht als gesundes Körpergewicht empfohlen. Es errechnete sich aus der Körpergröße minus 100 abzüglich 15 Prozent bei Frauen und minus 10 Prozent bei Männern. Diese Rechnung ist überholt. Heute gilt das Wohlfühlgewicht als optimal. Bewertet wird das Körpergewicht anhand des Body-Mass-Index (BMI). Optimal bzw. normal ist hier nicht wie beim Idealgewicht ein exakter Wert, sondern eine Gewichtsspanne. 

Idealerweise liegt der BMI zwischen 19 und 25. Auch leicht höhere Werte sind akzeptabel, sofern keine Risikofaktoren vorliegen. Ein BMI über 30 ist auf jeden Fall zu hoch. 

  Genießen macht dick

Das Gegenteil ist der Fall. Genießer essen langsam, bewusst und spüren daher auch, wenn es genug ist. Und das ist das Geheimnis: denn erst 15 Minuten nach Beginn der Mahlzeit sagt uns der Körper ob er satt ist. Schnellesser verpassen diesen Zeitpunkt zum Aufhören, weil sie schlicht über den Hunger hinaus essen. 

Tägliches Wiegen

Bloß nicht! Wiegt euch bitte nicht öfter als einmal wöchentlich. Idealerweise zum gleichen Zeitpunkt. Nur über einen längeren Wiegezeitraum hinweg kann man feststellen, ob das Körpergewicht wirklich sinkt. Bei kürzeren Prüfintervallen schlagen auch Wassereinlagerungen im Laufe des Tages zu Buche. 

Kohlenhydrate machen dick

vollkorn1 Stimmt nicht. Wertvolle Kohlenhydrate in Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot und Cerealien sättigen vor allem in der Vollkornform sehr gut. Die darin enthaltenen Kohlenhydrate und Ballaststoffe halten den Blutzuckerspiegel auf einem gleichmäßig hohen Niveau. Erst, wenn der Blutzucker sinkt, kommt es zum Hungergefühl.

Süß schmeckende Kohlenhydrate in Süßigkeiten, Kuchen und sonstigen Leckereien kennen wir als Zucker. Sie wirken schneller auf den Blutzuckerspiegel als Kohlenhydrate in Getreide oder Kartoffeln. Der süße Zucker gelangt rasch ins Blut und der Blutzuckerspiegel steigt rapide. Allerdings hält die Wirkung nicht lange vor, denn der Blutzuckerspiegel sinkt auch schnell wieder. Auf den sinkenden Blutzuckerspiegel reagiert der Körper mit Hungersignalen.

Es kommt also darauf an, welche Kohlenhydrate wir zu uns nehmen. Vollkornprodukte sind wertvoll. Bei Weizenmehlprodukten und süßen Kuchen ist Vorsicht geboten. 

Weitere wertvolle Informationen findet ihr in den Amazon Diättipps  

 

 

 

 
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