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Kochen für Nichtköche ist gesunder, als so manches Selbstgebruzzelte. Das behaupte ich seit Jahren. Oder genauer: seit ich Tiefkühlkost für mich entdeckt habe. Die Packungen mit den leckeren Anrichtevorschlägen verschwinden zwar seither heimlich, wenn sich ein uneingeweihter Essensgast zu mir verirrt. Aber im Grunde stehe ich zu dieser Ernährungsweise und verfeinere alles auf meine Art. Auch eine Art von Gourmetküche. Eine Küche, die mir unter anderem mehr Zeit fürs Genießen schenkt.
Kurzum, ich mag meine Tiefkühlgerichte und bin kerngesund. Ein Ergebnis, dass jetzt von offizieller Seite bestätigt wird.
Das Diäko Journal berichtet aktuell über den Fortschritt tief- und
schockgefrorener Gerichte am deutschen Markt. Wesentliche Erkenntnisse
vermittelt in diesem Zusammenhang ein jüngst erschienenes - und von der
Bild-Zeitung provomiertes - Gutachten zum hohen Anteil der Wirkstoffe
in unserer Tiefkühlnahrung.
Vom Rohstoff, ob Fleisch, Fisch, Gemüse oder Früchte bis zu, in
hochmodernen Küchen - unter strengsten hygienischen Vorgaben -
hergestellten Gerichten, ist schon der Werdegang der Ausgangsware im
Verlauf der Fertigung konkurrenzlos sicher. Ob man im Restaurant oder zu
Hause kocht und serviert, die hohen Standards der Tiefkühlgerichte ist kaum erreichbar.
Eine erfreuliche Begleiterscheinung: Endlich können wir Frauen, die den Herd nicht als Lebenszweck ansehen, gut kontern. Unterstützt werden wir durch eine Studie Landwirtschaftsgesellschaft,
unter Professor Jörg Öhlenschläger. Er verkündet, dass auch die Unkenrufe der
Traditionalisten, der sogenannten Selbstkocher, die die moderne Frau -
gegen deren Interessen - am Herd anbinden wollen, sich nicht
aufrechterhalten lassen.
Der Ernährungexperte weiss, wovon er spricht: Rund 700
Tiefkühlprodukte testete die DLG bei ihrem Qualitätswettbewerb auf
Geschmack, Aussehen, Konsistenz, Verpackung und korrekte Kennzeichnung.
Die Hälfte der untersuchten Produkte erhielt die höchste Auszeichnung
"DLG-prämiert" in Gold.
Kochen aus der Fertigpackung ist "cool"
Das Angebot an Menues aus der Tiefkühlung ist riesig und reicht von
indischer Reispfanne, über Lasagne bis hin zum deutschen Klassiker: der
Rinderroulade mit Rotkohl. Über 404.000 Tonnen Tiefkühlgerichte haben
die Deutschen im vergangenen Jahr gekauft. Laut Deutschem
Tiefkühlinstitut waren dies 1,6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.
Mit rund 292.000 Tonnen wurde der Löwenanteil im
Lebensmitteleinzelhandel, bei den Discountern und Heimdiensten
abgesetzt.
"Fertiggerichte mit Fleisch oder Fisch und Gemüse sind
ernährungsphysiologisch genauso wertvoll wie ein frisches Gericht". Und
das bekommt man bei Diäko sogar schockgefroren und damit à point
gegart und noch besser. Soviel Werbung darf sein, bei soviel guten Kritiken. Guten Appetit!
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