| Kinopremiere. Ein Fliehendes Pferd |
| Geschrieben von Inca Vogt | |
|
Klingt nach einer Aufarbeitung gängiger Klischees. Doch im Gespräch mit unseren Promis zeigt sich, dass das Thema immer wieder überraschend aufgearbeitet wird.
Ulrich Noethen (l.), Katja Riemann (2.v.l), Petra Schmidt-Schaller
(2.v.r.) und Ulrich Tukur bei der Premiere von 'Ein fliehendes Pferd' in
München.
"Man sollte alle fünf Jahre den Partner wechseln!" "Ehe ist Sklaverei" - das ist eine ganz eigene Interpretation des Themas von Comedian Hans Werner Olm. Wahrscheinlich ist der Junggeselle aufgrund dieser Einstellung immer noch nicht verheiratet ist. Und er hat es wohl auch nicht vor. Der Kabarettist und Gewinner des Deutschen Comedypreises rät, "man solle alle fünf Jahre den Partner wechseln." Doch wer Olm jetzt für unmoralisch hält, wird eines Besseren belehrt: "Ich bin strikt gegen vorehelichen Sex, obwohl ich da kontraproduktiv handle." Stars und ihre Beziehungskisten. Ein unerschöpfliches Thema, auch für die Hauptdarsteller. So rät 'Ein fliehendes Pferd'-Hauptdarstellerin Petra Schmidt-Schaller, aufeinander zu hören und Freiräume zu lassen, während Premierengast Jutta Speidel nichtviel von einer Heirat hält: "Ich will lieber frei sein. Ehe kann man auch heimlich für sich ohne Trauschein machen." Schauspielkollegin Jasmin Tabatabai hält den Bund fürs Leben zwar prinzipiell "für eine gute Sache, auch wenn es in den meisten Fällen nicht gut geht".
Positiver sieht August Zirner die Strapazen einer langen
Partnerschaft, sowohl in guten, wie auch in schlechten Zeiten: "Ehe ist Schwerstarbeit, aber wenn man sich die Mühe macht, kann es sich
sehr lohnen."
Was deutsche Promis sonst noch zum
|
| < Zurück | Weiter > |
|---|


Miriam Pielhau berichtet in
'Wir lieben Kino' von der Premiere der
Martin-Walser-Verfilmung 'Ein fliehendes Pferd' aus München. Ulrich
Noethen und Katja Riemann sind in der Tragikomödie auf der Suche
nach dem Rezept für eine glückliche Ehe.