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Online Reputation der Bosse
Geschrieben von Inca Vogt   

Auch die Großen kommen um die Öffentlichkeitsarbeit im Internet nicht mehr herum. Denn nur wer gefunden wird, ist DR-In. Was tun also, wenn man auf dem Top-Managerstuhl sitzt und auch in den Netzen seinen Ruf festigen will? Entweder engagiert man einen schreibenden Geist, einen findigen Pressemenschen oder man setzt sich selbst an die Tastatur und pflegt zum Beispiel einen eigenen Fachblog. Tatsache ist, wer oben ist, muss sich auch im Internet ausstellen.

Aber wie kommt man auch inhaltlich zu einer guten Repuatation? Und welchen Stellenwert hat dieser Ruf im Internet?

 


Top-Manager nehmen Online-Reputation in die Hand (Foto: pixelio.de)
Drei Viertel der Top-Manager erachten ihre Reputation in der Online-Welt als persönlich wichtig. 44 Prozent formen ihr Online-Image selbst mit - etwa durch die Pflege eigener Blogs und Websites, Einträge bei Online-Communities oder Maßnahmen gegen Falschdarstellungen. Das hat das von der Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company http://www.labcompany.net in Kooperation mit der Wirtschaftswoche durchgeführte "LAB Managerpanel" ergeben.

"Top-Manager werden zunehmend zur Marke. Es wäre daher grob fahrlässig, die Markenführung in eigener Sache zu vernachlässigen", so Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. Für einen Kandidat mit einem miserablen Online-Ruf, wird eine Vermittlung auch in der realen Welt schwierig. "Zwar spielt die Online-Reputation bisher eine eher untergeordnete Rolle, aber gerade bei öffentlichkeitswirksamen Posten kann ein schlechtes Image eine schwere Bürde bedeuten", sagt Aden. 

Deutschlands Top-Manager haben dies der Umfrage zufolge bereits erkannt. 81 Prozent beschäftigen sich mit der Frage, welche Informationen über sie im Internet verfügbar sind. 93 Prozent glauben, dass die Bedeutung der Online-Reputation weiter zunehmen wird. Allerdings setzen bisher nur wenige Führungskräfte auf professionelle Instrumente oder nutzen spezielle Dienstleister. "Das Thema Image-Gestaltung oder die Möglichkeit, ein schlechtes Image durch Dienstleister ausbessern zu lassen, sind in Deutschland noch nicht so präsent wie in den USA oder Großbritannien", meint Aden. Dabei sollte die Gestaltung des Online-Rufs durch Profis erfolgen, da sonst leicht das Gegenteil des Erwünschten bewirkt werden könnte, wie die Erfahrungen der Panel-Teilnehmer gezeigt hätten.

  

 
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