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Ich bin dick, weil ...
Geschrieben von Inca Vogt   
... schon meine Eltern dick waren. Ich kann nicht hungern, weil ich für Mann und Kinder kochen muss. Meine Diät funktioniert nicht, obwohl ich mich strikt an die Pläne halte.

 Die Ausreden sind so bunt, wie das Angebot der Diäten und Schlankwerd-Tipps. Dahinter stecken nicht selten ungezählte Zwischensnacks, kalorienschwere Getränke oder fette Eigenlügen, in punkto Essenszubereitung.  

Neben Dinner Canceling  und unseren Fettweg Tipps auf leichte Art, hier auch einige schlechte Ausreden, die Weight Watchers erfragt hat:

Anfangen statt aufschieben!

Das häufigste Argument gegen die Diät ist übrigens: Morgen, morgen, nur nicht heute…

 

Tatsächlich ist der erste Schritt auf dem Weg zur Ernährungsumstellung meist der schwerste. Deshalb lassen wir uns oft lieber jede Menge kreativer Ausreden einfallen, warum wir noch im alten Fahrwasser weiter schwimmen, anstatt zu neuen Ufern aufzubrechen.

Weight Watchers hat die Leserinnen und Leser in einer Frühjahrs-Umfrage aufgefordert, ihre besten Diät- Ausreden zu schicken. Und mehr als 1500 Leserinnen und Leser schickten ihre „besten“ Argumente, warum sie ihre Ernährung (noch) nicht umstellen konnten oder wollten.

Dabei ist die häufigste Ausrede (16,5 Prozent) gar keine Ausrede, sondern ein Vorsatz: „Morgen fange ich an“. Das heißt: Wunsch und Wille sind vorhanden, nur noch nicht genügend mobilisiert. Hier ist es wichtig, ein Konzept zu finden, das nicht auf trockener Askese basiert und damit viele abschreckt, die doch eigentlich die Freude am Leben steigern wollen. Das FlexPoints Ernährungskonzept von Weight Watchers biete hier angeblich die optimale Hilfestellung für grundlegende und langfristig erfolgreiche Veränderungen. Das Wichtigste: diese Form der Ernährung ließe sich ideal im Alltag umsetzen.

Am zweithäufigsten (11, 7 Prozent) wurde das Argument „keine Zeit“ genannt. Stimmt das wirklich? Fachleute wissen es besser: Gesunde Ernährung ist schon etwas Arbeit und Nachdenken und eine Frage der Konzentration und der Organisation – jeder hat Zeit, ein Stück glücklicher zu werden!

Bei Weight Watchers Konzept sagt man, dass jeder für seine Ernährung so viel Zeit aufwenden kann wie er möchte: umständliche Einkaufstouren und komplizierte Koch-Arien sind nicht nötig.

8,5 Prozent aller Einsender gaben an, ihr Verlangen nach Süßem sei einfach zu groß. Doch auch Naschkatzen können beruhigt sein: Eine Ernährungsumstellung bedeutet nicht den Verzicht auf alles, was dem Gaumen lieb ist. Im Gegenteil: Oft wird der Genuss viel größer wenn wir uns wieder auf das Kleine, aber Feine konzentrieren. Schokolade zum Beispiel muss kein Tabu sein – wer zu einer besonders kakaohaltigen, edlen Schokolade greift und einen Riegel zum Kaffee auf der Zunge zergehen lässt, wird die Freude am Essen ganz neu entdecken. Außerdem wird jeder, den die Lieblingsjeans nicht mehr kneift, bestätigen: Nichts schmeckt so gut, wie sich schlank sein anfühlt!

Dass einem über den Wunsch Gewicht zu verlieren noch lange nicht der Humor abhanden kommen muss, haben die zahlreichen witzigen Einsendungen gezeigt. „Wozu braucht man(n) ein Sixpack, wenn man(n) ein Bierfass haben kann?“

Wer will bei solch gewichtigen Argumenten widersprechen! Und hat nicht auch die Frau Recht, die erst mit dem Essen aufhören will, wenn sie einen Mann gefunden hat, der es ihr durch dauerndes Küssen ersetzt? Dennoch kann man ja gut und gerne das eine tun und das andere nicht lassen, denn Küssen hat schließlich eine Menge mit Körpergefühl zu tun. Und wer mit seinem Körper im Reinen ist, der hat auch ein gutes Stück zu seiner seelischen Balance beigetragen. Also, worauf noch warten? Aufschieben gilt nicht – die Zukunft beginnt jetzt!

Lasst sie euch schmecken. Die Zeit gewinnt enorm an Wert, wenn der Hüftspeck nicht mehr das Selbstbewusstsein wegschluckt:-) 


 
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