| Microsoft will Yahoo kaufen |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||
Seite 1 von 2 Microsoft geht shoppen. Und das mit dem ganz fetten Geldbeutel. 44,6 Milliarden beträgt das Budget. Im Schaufenster: Yahoo. Ob es zu dem Deal kommt? Laut kundiger Analysten stehen die Chancen für den anvisierten Deal ziemlich gut, was unter anderem auch viele bedrohte Arbeitsplätze bei Yahoo retten könnte. Aber da möchte auch Google noch ein gewichtiges Wort mitreden und warnt. Der Suchmaschinengigant fürchtet um Innovationen und Offenheit im Internet. Microsoft bietet Yahoo 44,6 Mrd. Dollar
Nach monatelangen Spekulationen um eine mögliche Übernahme, hat
Microsoft nun ein konkretes
Aufgrund der jüngsten Bilanz von Yahoo, die einen Gewinnrückgang
für das vierte Quartal sowie für das Gesamtjahr 2007 aufwies, scheint
Microsoft nun das richtige Zeitfenster gefunden zu haben, so
Hinterwallner. Nun müsse abgewartet werden, wie Yahoo auf das Angebot
reagiert. Das Übernahmeangebot von 31 Dollar je Aktie liegt deutlich
über dem aktuellen Aktienwert von 19,18 Dollar (Schlusskurs von 31.
Januar). Trotzdem wäre es vorstellbar, dass die Yahoo-Aktionäre sich
nicht mit dem ersten Angebot zufrieden geben. Weitere
Verhandlungsrunden sehr denkbar, erläutert der Analyst.
In die Bereiche Werbung und mobile Inhalte will Yahoo jedoch weiter
investieren, um Marktanteile gegenüber Mitbewerbern, insbesondere
Google, wieder gut zumachen. Nicht zuletzt aufgrund der rückläufigen
Marktanteile verlor die Yahoo-Aktie in den vergangenen zwölf Monaten um
mehr als ein Viertel ihres Wertes. Im Handel an der Deutschen Börse
legte die Yahoo-Aktie nach Bekanntgabe des Übernahmeangebotes deutlich
zu und notierte bei Redaktionsschluss dieser Meldung (13:40 Uhr) mit
61,04 Prozent bei 20,50 Euro. |
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Angebot für den Kauf von Yahoo vorgelegt.
Insgesamt 44,6 Mrd. Dollar oder 31 Dollar je Aktie bietet der
Softwareriese für den Internetportal-Betreiber, wie Microsoft heute,
Freitag, bekannt gegeben hat. "Das schnelle Angebot kam ein wenig
überraschend. Vermutlich war Microsofts Plan aber schon länger
ausgereift und das Unternehmen hat nur den richtigen Zeitpunkt
abgewartet", sagt RZB-Analyst Christian Hinterwallner.