| Öffne deinen Kühlschrank ... |
| Geschrieben von Inca Vogt | |
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... und ich ahne, wie gesund, fett, fit oder schlank du bist. Diesen Eindruck gab mir eine kürzlich ausgestrahlte Fernsehsendung, bei der Otto Normalbürger Journalisten und Kochprofi die Kühlschränke öffneten.
Ich hätte das nicht so bereitwillig getan, da der meine heftigsten Inhaltsschwankungen unterliegt. Habe ich wenig Zeit zum Einkaufen wird es Rot vor sehr viel Weiß. Eine Paprika, ein paar Tomaten, ein wenig Frischkäse und glänzende Leere ringsum. Doch eins belegt das neue Sendeformat zum Thema Kochen: hier zeichnet sich ein echter Hype ab ... Nie waren Kochsendungen so "heiß". Und es geht weiter. Mit immer neuen Koch- und Ernährungssendungen, die uns Mut machen, anders einzukaufen, beim Kochen zu experimentieren und auf Frische, anstelle von Konserven zu setzen. So zeigen aktuelle Studien beispielsweise: In Familien, die ihre Mahlzeiten häufig zusammen einnehmen, sind Übergewicht und Essstörungen seltener. Derzeit nachzulesen in der Zeitschrift ELTERN. Frisch gekocht oder Tiefgekühltes? In Familien, die häufiger zusammen essen, kommen nicht nur weniger Fertiggerichte auf den Teller, ernährungsbewusste Eltern können auch mehr Einfluss auf die Essgewohnheiten ihrer Kinder nehmen. Aber Fertiggerichte seien als schnelle Alternative zum Selberkochen dennoch okay, wenn man sie nicht zu häufig macht. Denn Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe kommen in Fertigmahlzeiten oft zu kurz. Die meisten enthalten außerdem zu viel Fett, Salz, Zusatzstoffeund Geschmacksverstärker. Eine lobenswerte Ausnahme ist das Unternehmen Frosta: Es verzichtet als einziger deutscher Hersteller von Tiefkühlkost auf sämtliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Was also tun, um Fertiggerichte oder Tiefgefrorenes dennoch gesund anzurichten, wenn die Zeit für mehr zu knapp ist? Bei mir gibt es generell zu jedem Fertiggericht beispielsweise was Frisches. Einen Salat, ein paar frische Champions, eine reingeschnippelte Paprika, oder zumindest als Nachtisch frisches Obst. Halt was, zum Knabbern. Und genau das empfiehlt auch die Fachredaktion von ELTERN. Eine Warnung gibt es dazu: Kinder, die von klein auf viele Fertigprodukte essen, mögen irgendwann den Geschmack frischer Lebensmittel nicht mehr. Weniger kritisch dürfen Eltern im Umgang mit Tiefkühl-Gemüse und -Obst sein: Es ist oft noch vitaminreicher als frisches, weil es sofort nach der Ernte schockgefrostet wird. Die Vitamine bleiben so fast vollständig erhalten. Frisches Gemüse und auch Obst verlieren dagegen beim Transport und bei der Lagerung schnell an Vitaminen. Vor allem Vitamin C reagiert sehr empfindlich auf Licht und Wärme.
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