| Gesundheit aus der Tiefkühltruhe |
| Geschrieben von Inca Vogt | |
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Kochen für Nichtköche ist gesunder, als so manches Selbstgebruzzelte. Das behaupte ich seit ich Tiefkühlkost für mich entdeckt habe. Die Packungen mit den leckeren Anrichtevorschlägen verschwinden zwar seither heimlich, wenn sich ein uneingeweihter Gast zu mir verirrt. Doch immerhin verfeinere ich alles auf meine Art.
Die neue Schummelküche Tiefgefrorenes kann durchaus auch zur Gourmetküche werden. Eine Küche, die mir unter anderem mehr Zeit fürs Genießen schenkt. Kurzum, ich mag meine Tiefkühlgerichte und bin kerngesund. Ein Ergebnis, dass jetzt von offizieller Seite bestätigt wird.
Das Diäko Journal berichtet aktuell über den Fortschritt tief- und
schockgefrorener Gerichte am deutschen Markt. Wesentliche Erkenntnisse
vermittelt in diesem Zusammenhang ein jüngst erschienenes - und von der
Bild-Zeitung provomiertes - Gutachten zum hohen Anteil der Wirkstoffe
in unserer Tiefkühlnahrung.
Das Angebot an Menues aus der Tiefkühlung ist riesig und reicht von indischer Reispfanne, über Lasagne bis hin zum deutschen Klassiker: der Rinderroulade mit Rotkohl. Über 404.000 Tonnen Tiefkühlgerichte haben die Deutschen im vergangenen Jahr gekauft. Laut Deutschem Tiefkühlinstitut waren dies 1,6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Mit rund 292.000 Tonnen wurde der Löwenanteil im Lebensmitteleinzelhandel, bei den Discountern und Heimdiensten abgesetzt. "Fertiggerichte mit Fleisch oder Fisch und Gemüse sind ernährungsphysiologisch genauso wertvoll wie ein frisches Gericht". Und das bekommt man bei Diäko sogar schockgefroren und damit à point gegart und noch besser. Soviel Werbung darf sein, bei soviel guten Kritiken. Guten Appetit!
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