| Sanftes Lifting ohne Skalpell |
| Geschrieben von Inca Vogt | |
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Die Haut beginnt schon vor dem 30. Geburtstag abzubauen. Unmerklich und sanft. Zarte Mimikfältchen graben sich mit der Zeit tiefer ein. Irgendwann sagt der Spiegel: stopp. Die sanfte Anti Aging Medizin kann viele Jahre lang unmerklich diesen Prozess aufhalten. Ganz ohne Skalpell, mit wirksamen Methoden, die sofort sichtbar sind. Faltenunterspritzungen mit Hyalurensäure Hyaluronsäure ist eine Substanz, die in allen lebenden Organismen zu finden ist. Als synthetisches Material, das heißt nicht-tierischen Ursprungs. Somit ist sie frei von Allergenen, Erregern und Verunreinigungen, steht uns Hyaluronsäure als Restylane®, Restylane Fine Lines® , Perlane® und Hylaform® im kosmetischen Bereich zur Verfügung. Die Indikation richtet sich nach der zu behandelnden Falte. So nutzt man bei feinen oberflächlichen Falten auf der Oberlippe, "Raucherfältchen", "Krähenfüssen" oder Lachfältchen, meist Restylane Fine Lines®. Restylane® oder Hylaform® wird von vielen Ärzten zur Beseitigung von tieferen Falten benutzt. Etwas für die Nasolabial, Zorn-und Stirnfalte, bzw. zum Aufbau von schmalen Lippen. Behandlung: Die Präparate werden ohne spezielle Betäubung gespritzt und man spürt weniger als den Einstich beim Zahnarzt. Empfindliche Patienten erhalten eine leichte örtlichem Betäubung oder eine Kühlung mit Eis Mit wirklich ultrafeinen und daher kaum spürbaren Injektionsnadeln werden die Implantate gezielt in die gewünschten Regionen eingespritzt. Ein Allergietest entfällt bei allen diesen Hyaluronsäureanwendungen, da sie keine Fremdeiweiße enthält. Ergebnis: In den ersten 2 Stunden nach der Injektion sollte kein Make-up aufgetragen werden, um eine Verunreinigung der Einstichstellen zu vermeiden. Kurze Zeit sind die behandelten Partien manchmal noch leicht geschwollen. Nach wenigen Minuten, in denen man diese Partien kühlen sollte, geht die Schwellung weg. Sofort ist das Ergebnis sichtbar. Vorher vertiefte Falten sind eben und oft ganz beseitigt. Konturen von Lippen, Wangen oder anderen Regionen sind gestrafft, wiederhergestellt oder hervorgehoben. Eine Auffrischung ist nach ca. 6 bis 12 Monate nach der Erstbehandlung erforderlich, um den Effekt dauerhaft zu behalten.
Falten entstehen durch Muskelaktivität und sind ein Resultat der Mimik. Speziell im Stirnbereich kommt es auf Dauer zu eingegrabenen Falten. Zornesfalten, Stirnfalten und auch Krähenfüsse lassen sich mit Hilfe von Botulinumtoxin A, einem natürlich vorkommenden Bakterieneiweiß, buchstäblich wegbügeln, indem sie die Mimik lahm legen. Wird das Präparat in den entsprechenden Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse, so dass dieser nicht mehr wie gewohnt angespannt werden kann. Erwünschte Nervenfunktionen, wie Fühlen und Tasten durch die Haut, werden nicht beeinflusst. Wirkung: Die sichtbare Wirkung tritt innerhalb von 3 bis 5 Tagen ein und hält in der Regel etwa 3 bis 6 Monate an. Eine Nachbehandlung ist sinnvoll. Durch die Schwächung des Muskels werden die Abstände zwischen den Behandlungen immer länger. Behandlung: Das Mittel wird exakt für die Anwendung verdünnt und in den gewünschten Bezirk mit einer sehr dünnen Nadel eingebracht. Die Behandlung ist nur für extrem empfindliche Patienten leicht schmerzhaft. Auch diese Anwendung liegt im Schmerzlevel sehr weit unter dem Pikser beim Zahnarzt. Nach der Behandlung wird kurz mit eiskalter Kochsalzlösung zur Vermeidung von Blutungen und Schwellungen gekühlt. Das Make-up sollte erst nach 2 Stunden auf die behandelten Bezirke aufgetragen werden. Botox gegen Migräne Botox (botulinum toxin type A) gilt auch als effektiver Wirkstoff zur Linderung chronischer Kopfschmerzen und als Vorbeigung gegen Migräne. Das hochwirksame Nervengift konnte laut jüngsten Forschungsergebnissen der Herstellerfirma Allergan Inc. www.allergan.com bei Patienten, die unter starker Migräne und chronischen täglichen Kopfschmerzen (CDH) leiden, den Schmerz signifikant lindern. Dadurch konnten die Patienten die Dosis ihrer täglichen Schmerzmedizin herabsetzten. Die Ergebnisse der klinischen Untersuchung (Phase II) haben die Forscher am derzeit stattfindenden Jahreskongress der American Headache Society (AHS) www.ahsnet.org präsentiert. Chronic Daily Headaches (CDH) und Migräne charakterisieren sich durch ihr häufiges und heftiges Auftreten (mindestens 16 Tage pro Monate). Patienten, die unter dieser Erkrankung leiden, werden stark in ihrem alltäglichen Leben beeinträchtigt. Die Forscher konnten beweisen, dass Botox bei gewissen Patientengruppen die Dauer und Intensität der Kopfschmerzen stark reduzieren konnte. Die Ergebnisse der Studie sind so vielversprechend, dass Allergan Inc. nun von der Food and Drug Administration (FDA) www.fda.gov die Erlaubnis für weitere Untersuchungen (Phase III) erteilt wurde. Dabei soll die Sicherheit und Effizienz einer Botox-Therapie als mögliche prophylaktische Behandlungsmethode bei Patienten mit CDH und Migräne ermittelt werden.
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