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Vonwegen typisch Mann
Geschrieben von Inca Vogt   

Aufwachen! Zeit, neu zu denken. Egal wie lustvoll wir immer wieder die Unterschiede diskutieren. Es gibt eine ebenso einsichtige Theorie, dass der kleine Unterschied zwischen den Geschlechtern noch kleiner ist. Kleiner, als die Unterschiede innerhalb der Schwestern und Brüdern diesseits und jenseits des Geschlechterzauns.

Ehe ihr ungläubig beginnt in euren Sie und Er Ratgebern nachzuschlagen, klickt bitte mal auf weiter und überlegt, ob was dran sein könnte an der zweiten Theorie. Es ist scheinbar ganz anders als wir es Jahrzentelang hin und hergewälzt haben. Bevorzugt innerhalb des Quasselstrippengeschlechts. Zeit, über den Zaun zu blicken. chris.gruppe

Hier wollen wir an der Theorie wackeln, die uns weis gemacht hat, dass Mann und Frau von einer unausweichlichen Biologie der Gene gesteuert werden. Es sei alles ganz anders. Das behauptet Biopsychologe Markus Hausmann von der englischen Universität Durham: "In allen Experimenten sind die Unterschiede innerhalb eines Geschlechts größer als zwischen den Geschlechtern", erklärte er. 

"Der durchschnittliche Mann und die durchschnittliche Frau ähneln sich in ihren Leistungen stärker als die Schlechtesten und die Besten des jeweiligen Geschlechtes", heißt es weiter. Und wer behauptet. dass sich genetisch verwurzelte und über Hormone gesteuerte Verhaltensprogramme stets durchsetzen, übersehe völlig den Einfluss der Kultur, so Professorin Dr. Claudia Quaiser Pohl von der Universität Siegen. "Vom ersten Tag an behandeln Eltern Jungen und Mädchen verschieden", sagt sie.

Foto: Christina Wespi

Am Ende gleicht die Diskussion um angeboren oder anerzogen der Frage nach der Henne und dem Ei. "Biologische Anlage und Umwelteinflüsse sind so eng verzahnt", sagt Hausmann, "dass sie sich nicht getrennt betrachten lassen." Und auch die folgende Theorie ist spannend.


Der kleine Unterschied ist kleiner als gedacht

Janet Hyde, Professorin für Psychologie an der Universität Wisconsin berücksichtigte dabei insgesamt 120 Aspekte - von Sprachgebrauch bis Sexualität. Ihr Fazit: Frauen und Männer sind sich viel ähnlicher als bisher angenommen; Abweichungen gibt es nur in wenigen Punkten und auch dann sind sie nur minimal. So drücken etwa Männer Aggressionen eher körperlich, Frauen eher verbal aus. Ansonsten aber geht es bei beiden Geschlechtern um mathematisches Verständnis, Hilfsbereitschaft oder Führungskompetenz im Beruf. Hyde plädiert daher dafür, das alte "Differenzmodell" Paartherapeut David Wilchfort und warnt in 'emotion'.

Für die Verständigung zwischen Paaren zählt jeder Einzelne und seine speziellen Eigenheiten. Die alte Frage, ob Frauen und Männer überhaupt zusammenpassen, sei hinfällig: "Es passen die Menschen zusammen, die sich miteinander Mühe geben."

Stimmt, und deshalb haben wir in unseren Hotelforenräumen Brücken aufgestellt. Brücken zwischen den Geschlechten, Brücken zwischen allen Berufen. Brücken zwischen unterschiedlichsten spannenden Menschen, die eins verbindet: Wir wollen etwas gemeinsam aufbauen. Mehr dazu in unserer hoteleigenen Diskussion in unserem Meetingraum zum Thema Mann und Frau: Folgt den Hinweisschildern in unser „Adam + Eve Paradise"

 
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