| Virtuell werben. Lokal profitieren |
| Geschrieben von Inca Vogt | |
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Die Zeiten, in denen Händler nur im direkten Umfeld werben mussten, sind längst überholt. Inzwischen heißt das Zauberwort Empfehlungsmarketing via Online Medien. Wer von den Usern hier empfohlen wird, macht alles richtig. Noch besser lässt sich dieser gar nicht so neue Trend nutzen, durch eigene Aktivitäten in den neuen Medien. Darauf baut zum Beispiel auch das Businessmodell unseres Hotel www.Lifestylebiz.de auf. In der Redaktion Werbung oder Redaktionssponsoring buchen und mit den Usern verlinkt, über Angebote sprechen. Aber wo steht diese Art der Werbung derzeit rangmäßig? Wir haben eine interessante Studie dazu aufgetan. Stichwort: Netzgeneration revolutioniert Konsumverhalten. So wirbt man heute Die Generation der zwischen 1977 und 1996 geborenen jungen Leute ist größer als die Generation der Babyboomer und wird allein durch das schiere demografische Gewicht das 21. Jahrhundert beherrschen, so Wikinomics-Autor Don Tapscott http://www.newparadigm.com beim viertägigen Jahreskongress der amerikanischen National Retail Federation http://www.nrf.com in New York. "Die Jugendlichen sind online aufgewachsen und sie bringen eine neue Ethik der Offenheit, Partizipation und Interaktivität in die Wirtschaftswelt. Sie sind Lernende, Konsumenten und Bürger einer neuen Art. Sie sind nicht passive Konsumenten einer Massenkultur, sondern verbringen ihre Zeit mit Suchen, Lesen, Durchforsten, Überprüfen, Kooperieren und Organisieren - vom Austausch von MP3-Musikdateien bis zur Planung von Protestdemonstrationen", so Tapscott. Die Tagung und die begleitende Fachmesse, die in diesem Jahr rund 17.000 Besucher verzeichneten, gelten in Branchenkreisen als wichtige Trendindikatoren für die Entwicklung des Einzelhandels.
Tapscott skizzierte den Vertretern des Handels und der
Konsumgüterindustrie den Wandel der Konsumgewohnheiten: Die
Netz-Generation gibt sich nicht mit der Rolle von passiven Konsumenten
zufrieden. Sie erfüllt ihre Wünsche nach Auswahl, Annehmlichkeit,
individueller Anpassung und Kontrolle zunehmend dadurch, dass sie Dinge
selbst entwirft, herstellt und vertreibt", so Tapscott. Bulletin
Boards, Websites für Preisvergleiche, Blogs und Instant Messaging seien
Instrumente, um Kaufgelegenheiten zu überprüfen. Zum ersten Mal seit
der Marketingexplosion Mitte des 20. Jahrhunderts sei die virtuelle
Mund-Propaganda ein mächtiges Vehikel. Extrem wichtig sei zudem der
Trend, Kunst, Fotos, Geschichten, Videos und Produkte mit anderen zu
tauschen und neue Kreationen zu schaffen.
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