| Vogue Cover. Rassistisch? |
| Geschrieben von Inca Vogt | |
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Diskriminierung in den Medien stellt ein heikles Problem dar, da sich gerade diese der Aufklärung verpflichtet fühlen müssten. "Mittlerweile haben sich Frauen ihre Rechte innerhalb der Gesellschaft erkämpft und ihre Darstellung ist ein sehr sensibles Thema", erklärt Volker Nickel, Sprecher des Deutschen Werberats http://www.werberat.de, im Gespräch mit pressetext zum Thema Sexismus. "Das Cover zeigt die offensichtliche und unerhörte Verwertung eines alten rassistischen Motivs: Die mögliche Vergewaltigung einer weißen Frau durch einen physisch übermächtigen schwarzen Mann", meint John Hoberman, Professor an der Universität von Texas. Klischee, Diskriminierung, oder was? Das Klischee vom gefährlichen schwarzen Mann werde von der Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour absichtlich genutzt, um die Auflage zu erhöhen. Zugleich ruft das von Annie Leibovitz geschossene Foto vor dem Hintergrund des US-Präsidentschaftswahlkampfes politische Zusammenhänge ins Gedächtnis. Die Ausgabe widme sich Körperformen, weshalb das Magazin auf ein interessantes Paar zurückgegriffen hat, entgegnen die Herausgeber. "Keiner verdeutlicht die Formunterschiede so gut wie ein Sportler und ein Model", so Patrick O'Connell, Pressesprecher bei Vogue. Dennoch war es der Verlag selbst, der bereits vor Erscheinen der April-Ausgabe das Interesse gehörig anheizte und darauf hinwies, dass erstmalig ein "schwarzer Mann" das Titelbild der Vogue zieren würde. Uns interessiert brennend eure Meinung zum Thema. Sagt sie uns, in unseren Forenräumen verlinken wir den Artikel zum Thema. Einchecken ist kostenlos, Meinung sagen auch.
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Schwarzer Mann, weiße Frau. An sich kein Bild, das Entrüstung hervorrufen sollte. Aber das Modemagazin Vogue würde durch die King Kong Pose des Afro-Amerikaners ein übles Klischee bedienen, heißt es. Schwarzer Mann will weiße Frau. Macht euch selbst ein Bild.