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Pop Musik steigert die Potenz
Geschrieben von Inca Vogt   

Die Experten geben uns derzeit mal wieder richtig gute Argumente für den Musikkonsum. So sollen die richtigen Rhythmen nicht nur die Lust und Laune steigern, sie würden sogar die Gesundheit beeinflussen und Schmerzen lindern. Pop mit ruhigen Rhythmen und anregenden Texten sei gar potenzsteigernd.

Musik, ein Allheimittel? 

Experten empfehlen im Männer-Lifestylemagazin "Men's Health" vor allem den Song "Sexual Healing" von Marvin Gaye. Das sei "ein Klassiker, um wieder in Höchstform zu kommen", heißt es.

Unstrukturierte Rockmusik wie etwa "Parsec" von Stereolab hat dagegen eine beruhigende und schmerzlindernde Wirkung. Chronische Beschwerden bekämpft man am wirkungsvollsten, wenn man täglich zehn Minuten ganz bewusst solche Titel hört.

Bei akuten Schmerzen ist aber strukturierter Rock gefragt - etwa "We Will Rock You" von Queen.

Bei zu hohem Blutdruck und anderen Herz-Kreislauferkrankungen hilft nach einer Studie der Berliner Charité insbesondere indische Musik. Die Forscher spielten den Testteilnehmern das Lied "Offering" von Ravi Shankar vor und stellten fest, dass der Blutdruck der Probanden dabei deutlich sank.

Wissenschaftler der Technischen Universität Darmstadt wiederum haben in einer Untersuchung herausgefunden, dass langsame Musik bei Männern beruhigend wirkt und die Konzentration fördert.

Nachdem die Teilnehmer der Studie ruhigen Blues-Klängen gelauscht hatten, erzielten sie bessere Ergebnisse in einem Hirnleistungs-Test.

Der perfekte Song gegen Ablenkung ist nach Einschätzung des Männermagazins "Teardrop" von Massive Attack.

Bei Frauen wird die Konzentration allerdings eher durch schnelle Stücke beflügelt.

Den inneren Schweinehund besiegt man - vor allem wenn es um Sport geht - am schnellsten mit den richtigen Grooves. Wer müde ist und keine Lust zum Trainieren hat, sollte deswegen "Seven Nation Army" von den White Stripes hören. Die Gitarren-Akkorde bewirken die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin - ein wahrer Faulheits-Killer. Als Alternative eignet sich aber auch der Klassiker "Welcome To The Jungle" von Guns 'n' Roses.