Menu Content/Inhalt
RECEPTION arrow Redaktion arrow Sport arrow Niedriges Handicap. Langes Leben

Check In






Passwort verloren?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Gast: kostenlos
VIP-Gast:4,87 + Mwst
Niedriges Handicap. Langes Leben
Geschrieben von Inca Vogt   

Top Golfspieler leben länger, gesünder und sind topfit. Bis zu fünf Jahren mehr auf dem Lebenskonto haben Golfer mit einem niedrigen Handicap. Apropos Handicap, diesen und alle anderen Golfbegriffe erklären wir euch auf www.incalife.de von A bis Z. Hier geht es weiter zur verblüffende Anti Aging Wirkung dieses Sports. 


Golfen wirkt gesundheitsfördernd und verlängert offenbar das Leben (Foto: pixelio.de, Rainer Storm)

Golf spielen als Anti Aging Therapie

Golf zählt zwar nicht unbedingt zu den körperlich anstrengenden Sportarten. Dennoch hat das Spiel im Grünen eine Anti Aging. Golfer haben im Vergleich zu anderen Personen gleichen Geschlechts und gleichen Alters eine um 40 Prozent verminderte Sterblichkeitsrate, was einem Bonus von fünf Jahren in der Lebenserwartung entspricht.

Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des schwedischen Karolinska Instituts http://www.ki.se im Fachblatt Scandinavian Journal of Medicine and Science in Sports. Anhand der Daten von 300.818 Golfern in Schweden zeigten die Wissenschaftlern den gesundheitsförderlichen Effekt des Spiels auf. Am besten hätten dabei diejenigen Aktiven abgeschnitten, die das niedrigste Handicap hatten. Also, die besten der Besten, die vermutlich weit öfter spielen als andere.

"Eine Runde Golf bedeutet für vier oder fünf Stunden an der frischen Luft zu sein und mit hoher Geschwindigkeit sechs oder sieben Kilometer zurückzulegen, was der Gesundheit offensichtlich gut tut", sagt Studienleiter Anders Ahlbom. Menschen, die Golf spielen, würden dies oft bis ins hohe Alter fortsetzen, sodass sich auch positive Folgen für ihr soziales und psychosoziales Leben einstellen und sie lange körperlich aktiv bleiben. So hätten die beobachteten Golfer ungeachtet des Geschlechts, des Alters oder des sozialen Status eine geringere Sterblichkeitsrate aufgewiesen als Nicht-Aktive. Bei Arbeitern habe sich dieser Effekt zudem deutlicher gezeigt als bei Angestellten und Büroarbeitern.

Die Forscher fügten aber an, dass es nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann, dass auch andere Faktoren, wie ein generell gesünderer Lebensstil bei Golfern, Einfluss auf das Ergebnis der Studie gehabt haben könnten.

Halten wir fest: Es habe sich gezeigt, dass die niedrigsten Sterblichkeitsraten - und damit das größte Plus bei der Lebenserwartung - bei den Spielern mit dem niedrigsten Handicap zu finden war, also bei den besten Golfern. "Ein niedriges Handicap zu halten beinhaltet, viel aktiv zu spielen. Das unterstützt unsere Annahme, dass größtenteils das Spiel selbst für die verbesserte Gesundheit verantwortlich ist", ist sich Ahlbom sicher.

 

 
Weiter >