| Arme Gänse. Üble Bräuche |
| Geschrieben von Redaktion | |
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Martinstag! Massakertag. Ein Tag zum Nachdenken was der Brauch des Gänseschlachtens wirklich ist. Hier ein Artikel der das Thema bis in seine wahren Ursprünge verfolgt. Vielleicht macht er den einen oder anderen von euch nachdenklich, und vielleicht rettet das künftig der einen oder armen unschuldigen Gans das Leben.
Zum "Schlacht-Fest" der Martinigänse
Der unselige Brauch der Hubertusmessen und das jährliche Großmassaker an den Gänsen zu Ehren des sogenannten hl. Martin liegen auf einer Linie. Auslöser ist die unreflektierte und zum Brauchtum erhobene Fabelwelt der Catholica, die sich in den Köpfen unserer Mitmenschen festgesetzt hat. Die Tierrechtsbewegung beschreibt sehr eindringlich die Symptome des Tierelends, muß aber künftig einen Schritt weiter gehen und die Hintergründe dieser barbarischen Verhaltensweisen auch aufdecken und die geistigen Brandstifter an den öffentlichen Pranger stellen. Aufklärung tut not - deshalb eine kleine Anmerkung zum Martinstag, auszugsweise aus der "Kriminalgeschichte des Christentums" von Karl Heinz Deschner:
Einmal befreit er eine Kuh von einem bösen Geist. Die Kuh sinkt danach aufs Knie und küßt dem Heiligen die Füße. Infolge seiner »Totenerweckungen« wurde Martin Bischof, dann merowingischer Königs-, dann karolingischer Reichsheiliger, schließlich Schutzpatron der Franzosen; 425 Dörfer Frankreichs tragen noch heute seinen Namen, den Namen eines Brandstifters, Diebes, der noch mit den Füßen der Heiden Heiligstes ruinierte, sämtliche Tempel niederriß und zu dessen "Ehren und Erinnerung" jährlich Millionen Gänse umgebracht werden. Geschrieben von: Dr. Gunter Bleibohm Da kann man schon den Glauben verlieren, an Brauchtümer, die nur eins bedeuten. Unglaubliches Tierelend. Als Erinnerung an einen merkwürdigen Heiligen, bei dem ich das einzige sinnvolle Gesetz der Liebe vermisse. Andersgläubige nieder zu metzeln ist teuflich, nicht heilig. Heute stellvertretend Tiere aus Massenhaltung nieder zu metzeln, ist nicht besser.
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