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Games sind wie schlechte Liebhaber
Geschrieben von Inca Vogt   
... sie sind zu sexualisiert für Frauen. Das behauptet Sheri Graner Ray, langjährige Game-Entwicklerin von Sony Online Entertainment.

Die Spiele seien wie schlechte Liebhaber auch, zu beschäftigt mit ihrer männlichen Rolle. Die typische Heldin sei überdurchschnittlich gut gebaut und fast nackt, meint die Gamedesignerin. Während sowohl männliche als auch weibliche Charaktere jung, stark, fit und fruchtbar, also typische Helden seien, werden nur Frauen sexualisiert mit Schlafzimmerblick ...

... roten Lippen und offenem Mund gezeigt, kritisiert Ray.

Action alleine reicht auch nicht, um Frauen für Games zu begeistern

 Einfach den Spieß umzudrehen würde nicht ausreichen. "Es braucht mehr als sexualisierte männliche Charaktere. Video Games müssen eine tiefgehendere Identifizierung mit dem Protagonisten anbieten", sagt Ray. Um Frauen langfristig für Games zu begeistern reicht aber auch Action alleine nicht aus. Zur Illustration erzählte Ray von einem 13-jährigen Mädchen, das sie beim Spielen beobachtet hat. Anstatt sich Level für Level voranzukämpfen hat sich das Mädchen schnell gelangweit und aufgehört zu spielen. Auf die Frage warum meinte es: "Ich habe sein Herz schon einmal herausgerissen, warum sollte ich es also noch mal tun?"

Öffnet sich hier eine interessante Marktlücke für Autorinnen? Welcher Stoff und welche Art von Helden fesseln uns? Wir fragen nach an unserer Spielethecke im Computercenter. Checken Sie ein und diskutieren Sie mit.Oder doch erst ein Spielchen zum Einstimmen? 


 
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